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Drei Regionen ziehen an einem Strang für die Berufsbildung in Südbünden

Steuergrupe Zukunftssicherung Berufsbildung Südbünden

Die drei politischen Regionen Bernina, Engiadina Bassa / Val Müstair und Maloja haben gemeinsam einen Strategieprozess gestartet, um die Berufsbildung in Südbünden langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln. Wir haben den aktuellen Stand hier kurz für euch zusammengefasst.

Neue Steuergruppe eingesetzt
Ende August 2026 fand in Zernez die erste Arbeitssitzung der neu eingesetzten Steuergruppe «Zukunftssicherung Berufsbildung Südbünden» statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Berufsfachschulen legten dabei die Grundlagen für den gemeinsamen Prozess.

Aktuelle Stärken der Region
Die Berufsfachschulstandorte Samedan, Poschiavo und Val Müstair bieten dezentrale, praxisnahe Bildungsangebote. Stärken sind u.a. persönliche Betreuung, enge Zusammenarbeit mit Lehrbetrieben und die Mehrsprachigkeit der Region.

Herausforderungen

  • Demografischer Wandel und sinkende Lernendenzahlen
  • Nachwuchsprobleme in einzelnen Berufsfeldern
  • Steigende Anforderungen an Ausbildungsbetriebe
  • Gefahr der Zentralisierung von Bildungsangeboten ausserhalb der Region

Gleichzeitig besteht weiterhin grosse Nachfrage in Bereichen wie Kaufmännische Ausbildung, Detailhandel, Maurer und Elektroinstallateur.

Gemeinsame Strategie als Antwort
Die drei Regionen wollen nicht isoliert handeln, sondern Kräfte bündeln und gemeinsame Lösungen entwickeln – über Schul-, Sprach- und Regionsgrenzen hinweg. Die Strategie soll bis Frühjahr 2027 vorliegen.

Chancen und Möglichkeiten
Synergien zwischen den Schulen, standortübergreifende Ausbildungsmodelle sowie digitale Technologien und flexible Ausbildungsformen sollen genutzt werden, um auch Lehrgänge mit kleineren Lernendenzahlen weiterzuführen.

Breite Beteiligung am 17. September erwartet
Am 17. September 2026 findet eine Orientierungsveranstaltung statt, zu der Akteurinnen und Akteure aus Bildung, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft eingeladen sind. Danach werden Handlungsfelder und Massnahmen festgelegt.

Aktuelle Medienmitteilung

Medienkontakt: Claudia Jann, Leiterin Regionalentwicklung Region Maloja – claudia.jann@regio-maloja.ch