Foto: Giuventüna da Samedan
Die Giuventüna da Samedan wurde 1911 gegründet, als Mitglieder werden interessierte ledige Einwohner und Einwohnerinnen von Samedan aufgenommen.
Als Voraussetzung gilt die Beherrschung der romanischen Sprache und der Besuch der Schule in Samedan. Bei Heirat des Mitgliedes wird dieses automatisch aus dem Verein ausgeschlossen.
Früher wurde noch nach strengen Sitten gelebt. Das reformierte Engadin lebte von kirchlichen Prozessionen. Viele dieser Bräuche gibt es seit der Reformation (16. Jahrhundert) nicht mehr. Diese wurden allmählich durch Sommer- und Winterumzüge ersetzt. Die Samedaner wollten auch weiterhin zusammen fröhliche und vergnügliche Feste feiern. Einige dieser Sommer- und Winterumzüge aus den früheren Jahrhunderten konnten in die Gegenwart gerettet werden. Sie haben sich mit dem Laufe der Zeitangepasst und verändert.
Trotz Abwanderung, Modernisierung, Entwicklung und Überfremdung werden diverse Bräuche aber noch heute gefeiert und gelebt. Teilweise werden die Bräuche nicht trotz, sondern dank dem Tourismus erhalten. Auch unsere Feriengäste erfreuen sich an der gelebten Tradition. Auch viele ins Unterland gezogene Samedaner fahren jedes Jahr zurück ins Engadin um dem einen oder anderen Anlass beizuwohnen und alte Wegkumpane und Schulfreunde wiederzusehen.
Die Giuventüna da Samedan führt folgende Anlässe jährlich durch:
- Bavania
- Schlitteda
- Verpflegung am Balin da Chalandamarz
- Bar am Dorffest am 31. Juli/1. August
- Charreda
- Jahresrückblick mit dem Zeichnen von Plakaten
- Hochzeitskränze für MitgliederInnen
Kontakt
Nicola Willen
President
Tel. +41 79 933 17 50
giuventuena.samedan@gmail.com




